Einsparpotenzial von Prozessautomatisierung — als Modellrechnung
Schätzen Sie in zwei Minuten, wie viele Arbeitsstunden und Kosten die Automatisierung eines manuellen Prozesses sparen kann — mit konservativen Annahmen und Von-bis-Spannen statt Punktwerten.
Ihre Zahlen, Ihr Einsparpotenzial
Drei Angaben zum Prozess, zwei Annahmen zur Investition — das Ergebnis aktualisiert sich live, jeder Rechenschritt bleibt nachvollziehbar.
Z. B. Daten übertragen, Freigaben einholen, Listen pflegen, Berichte zusammenstellen.
Klarer Prozess mit festen Regeln.
Abhängig vom Lizenzmodell (pro Nutzer oder pro App/Flow) sowie Betrieb und Pflege — verbindliche Listenpreise direkt bei Microsoft.
Netto-Ersparnis nach laufenden Kosten
So kommt das Ergebnis zustande
- 5 Pers. × 4 h/Woche × 46 Wochen920 h/Jahr
- Automatisierbar (45–55 %)414 – 506 h
- Bewertet mit 45 €/h18.630 – 22.770 €
- Abzüglich laufender Kosten (3.600 €/Jahr)15.030 – 19.170 €
- Investition 15.000 – 40.000 €ca. 9 – 32 Monate
Modellrechnung, kein Angebot — Ihre Angaben werden nur ins Formular übernommen, nichts wird ohne Ihr Absenden übertragen.
So rechnet der Rechner
Konservative Annahmen, offener Rechenweg, Ergebnisse als Von-bis-Spannen.
Konservative Basis
Gerechnet wird mit 46 statt 52 Arbeitswochen pro Jahr — Urlaub, Feiertage und Krankheit sind also bereits abgezogen. Laufende Lizenz- und Betriebskosten mindern die Ersparnis von Anfang an.
Spannen statt Punktwerte
Automatisierungsgrad und Projektkosten fließen als Von-bis-Spannen ein. Das Ergebnis ist eine nachvollziehbare Schätzspanne — vom vorsichtigen bis zum günstigen Szenario.
Jeder Schritt sichtbar
Der komplette Rechenweg wird neben dem Ergebnis angezeigt: von der manuellen Jahresarbeitszeit über die Brutto- und Netto-Ersparnis bis zur Amortisation.
Was die Zahlen im Hintergrund beeinflusst
Lizenzmodell, Datenbasis und Betriebsaufwand beeinflussen die Wirtschaftlichkeit wesentlich. Hier sehen Sie die wichtigsten Zusammenhänge für eine fundierte Einordnung.
Wie funktioniert die Power-Platform-Lizenzierung grob?
Grob gibt es zwei Welten: Standard (viele Funktionen sind in Microsoft-365-Plänen enthalten, z. B. Apps auf SharePoint-Basis und Standard-Connectoren) und Premium (Dataverse, Premium-/Custom-Connectoren, eigenständige Power-Apps-/ Power-Automate-Pläne). Premium löst zusätzliche Lizenzkosten aus — entweder pro Nutzer oder pro App/Flow. Dazu kommen ggf. Dataverse- Kapazität und AI-Builder-Credits.
Der Hebel liegt in der Architektur: Wo möglich, lässt sich viel mit Standard-Connectoren umsetzen (siehe die Volksbank-Lösung bewusst ohne Premium-Connectoren). Wo Premium nötig ist, wird es zur bewussten, kalkulierten Entscheidung — nicht zur versteckten Kostenfalle.
Was bedeuten die Projektkosten-Spannen im Rechner?
Die im Rechner wählbaren Spannen (kompakt 5–15 Tsd. €, Standard 15–40 Tsd. €, umfangreich 40–90 Tsd. €) sind Orientierungswerte, keine Angebote. Grob gilt:
Kompakt — ein einzelner Workflow oder eine kleine App. Standard — eine App plus Automatisierung mit etwas Integration. Umfangreich — mehrere Prozesse, Rollenmodell und Integrationen (z. B. SAP). Was den Aufwand real treibt: Anzahl der Entities und Flows, Integrationstiefe und Governance-Anforderungen.
Wie entsteht ein Angebot — Tagessatz oder Festpreis?
Der Weg bleibt klar: Erstgespräch → Grobschätzung → Angebot. Ein klar abgegrenztes Paket (z. B. ein Discovery-Workshop oder ein Governance-Audit) eignet sich für einen Festpreis; laufende Weiterentwicklung eher für ein Tagessatz-/Kontingentmodell.
Konkrete Tagessätze nenne ich bewusst nicht pauschal — der Aufwand hängt zu stark vom Vorhaben ab. Im Erstgespräch ordne ich das offen für Ihren Fall ein.
Stand 2026/08 · Microsoft ändert die Lizenzierung laufend — verbindliche Preise finden Sie direkt bei Microsoft.
Vom Modell zur belastbaren Zahl
Im Erstgespräch betrachten wir Ihren konkreten Prozess: Ablauf, Systeme, Datenflüsse und Lizenzsituation. Danach können Sie Potenzial, Investition und nächsten Schritt fundiert einordnen.